Landing Pages sind eine tolle Erfindung: Interessierte Nutzer werden nicht einfach auf die Homepage geleitet, sondern gelangen auf eine speziell für eine Werbekampagne erstellte Seite.

Dieses Vorgehen optimiert die Nutzerführung und ebenso Ihre Kampagnen, da der Traffic nicht gebündelt auf die Startseite geschickt wird. Bei der Erstellung einer Landing Page gibt es allerdings viele Fehlerquellen, die es zu vermeiden gilt. Im Folgenden klären wir Sie über die zehn häufigsten Fehler bei der Erstellung von Landing Pages auf. Heute: Teil 1 mit den ersten fünf Fehlern.

1. Sie verwenden keine Call-To-Action

Call To Action Beispiele

Beispiele für gelungene Call-To-Action (CTA)

Nutzen Sie auf Ihrer Landing Page in jedem Fall Call-To-Actions (CTAs)! Der „Aufruf zum Handeln“ ist eine einfache Möglichkeit, direkt mit Ihren Besuchern zu interagieren. Durch klare Aufforderungen ermutigen Sie sie, auf Ihrer Website zu kaufen, sich zu registrieren, Kontakt aufzunehmen und vieles mehr.

Setzen Sie Call-To-Actions sparsam ein und formulieren Sie eine klare Botschaft: Welchen Mehrwert erhält der Nutzer, wenn er klickt? Und was genau passiert, nachdem er geklickt hat? Call-To-Action sparsam einsetzen und klare Botschaften formulieren! #CTA #SEO Klick um zu TweetenAchten Sie darauf, dass die Aufforderung gut lesbar platziert ist, im besten Fall „above the fold“ (der ohne Scrollen sichtbare Bereich einer Webseite).

Bei einem falsch eingesetzten Call-To-Action riskieren Sie niedrige Conversion-Rates auf Ihren Seiten. Tipps für die  Conversionoptimierung finden Sie in Teil 2 unserer Landing Page-Reihe oder in 7 Tipps für die Optimierung Ihrer CTAs (inklusive Infografik).

2. Sie bieten zu viele Informationen

Stellen Sie sich bei der Erstellung einer Landing Page immer zuerst die Frage: Was will ich mit der Seite erreichen? Identifizieren Sie, welche Inhalte Ihnen besonders wichtig sind und stellen Sie Ihre besten Argumente in den Vordergrund.

Für die Besucher Ihrer Website ist es nicht hilfreich, wenn Sie zu viele Informationen auf Ihren Landing Pages unterbringen wollen – vor allem im direkten Blickfeld. Kürzen Sie die Inhalte auf die wesentlichen Funktionen oder Merkmale Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistungen und formulieren Sie kurz und prägnant. Hier gilt: „weniger ist mehr“ – vermeiden Sie Schachtelsätze und Fachtermini. Nutzen Sie auch andere Möglichkeiten, wie Infografiken, Bilder und Charts um Inhalte zu transportieren oder fügen Sie ergänzende Texte „below the fold“ ein – also in Bereiche, die erst durch Scrollen sichtbar sind.

3. Sie geben dem Nutzer zu viele Möglichkeiten

Für eine erfolgreiche Nutzerführung müssen Sie dem Besucher Ihrer Website Entscheidungen abnehmen – wählen Sie sorgfältig aus, welche Möglichkeiten Sie ihm zur Verfügung stellen wollen.

Beispiel Landingpage mit zu vielen Möglichkeiten

Beispiel Landing Page mit zu vielen Möglichkeiten

Auf dieser Landing Page gibt es zu viele Auswahlmöglichkeiten. Insgesamt drei Menüs und eine Vielzahl an Links warten auf den Webseitenbesucher – wohin zuerst klicken? Lenken Sie den Fokus bewusst auf Ihre Call-To-Action #Optimierung von LandingPages: dem Nutzer nicht zu viele Möglichkeiten geben! #SEO Klick um zu Tweetenund erhöhen Sie damit die Wahrscheinlichkeit für Conversions.

Achten Sie außerdem bei der Verwendung von Links darauf, diese in einem neuen Browserfenster öffnen zu lassen, um Ihre Nutzer nicht direkt von der Landing Page weg zu führen.

4. Sie haben Ablenkungen eingebaut

Sie kennen das wahrscheinlich selbst: Befindet man sich einige Sekunden auf einer Website, erscheint häufig ein sogenanntes Pop-Up, welches Sie daran hindert, die Seite weiterhin ungestört anzusehen. Das lenkt ab und unterbricht den Besucher. Häufig führt es sogar zum Abbruch der Sitzung. Ähnlich verhält es sich mit blinkenden, leuchtenden Bannern und „Rufen Sie uns jetzt an“-Boxen am Seitenrand. Vermeiden Sie deshalb Ablenkungen und verwenden Sie solche Elemente nur sehr sparsam.

5. Sie fragen zu viele persönliche Informationen ab

Sollte Ihre Landing Page ein Formular enthalten, achten Sie darauf, möglichst wenige Informationen von Ihren Besuchern abzufragen. Entfernen Sie Formularfelder, die für das entsprechende Ziel nicht notwendig sind, um einerseits die Hemmschwelle für das Ausfüllen so gering wie möglich zu halten und andererseits Kontaktformulare rechts-konform umzusetzen. Geben Sie bei weiterführenden Informationen auch an, wofür Sie welche Informationen benötigen, weisen Sie Ihre Nutzer auf das geltende Widerspruchsrecht hin und lassen Sie sie in Ihren Datenschutz einwilligen.

Achtung: Wollen Sie Ihren Besuchern Content zur Verfügung stellen, darf dies nicht an die Abfrage seiner E-Mail-Adresse gebunden sein. Mit dem Kopplungsverbot der DSGVO, Art. 7 Abs. 4, dürfen personenbezogene Daten nicht als Zugangsvoraussetzung zu Inhalten fungieren.

Beachten Sie diese fünf Punkte bereits auf Ihren Landingpages? Wunderbar! Noch mehr Tipps lesen Sie in Teil 2 der Reihe 10 Fehler, die Sie bei der Erstellung von Landing Pages vermeiden sollten.

Für Eilige haben wir die einzelnen Schritte, um eine erfolgreiche Landing Page zu erstellen, in einer Infografik zusammengefasst. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Sie wünschen sich eine individuelle Beratung zu Ihren Landing Pages? Gern prüfen wir bestehende Webseiten auf Optimierungspotential und erstellen für Sie bei Bedarf zielgerichtete Landing Pages. Informieren Sie sich über unsere Leistungen im Online Marketing oder fragen Sie uns direkt an.

 

Der Artikel wurde erstmals am 20.Mai 2016 veröffentlicht.

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