Kunden direkt erreichen, Interessenten persönlich ansprechen und zum Kauf animieren – all das kann Newsletter-Marketing, ein wirksames Instrument des E-Mail-Marketings. Ihre Newsletter-Abonnenten sind eine besonders wichtige Zielgruppe, denn sie interessieren sich bereits für Ihr Unternehmen und wollen von Ihnen informiert werden. Wir verraten Ihnen, wie Ihr Newsletter auch gelesen wird und nicht im Spam-Ordner landet. 

Auf den ersten Blick – Betreff und Absender

Eine überzeugende Betreffzeile ist der Auftakt eines erfolgreichen Newsletters. Der Leser muss durch den Betreff direkt verstehen, was ihn in der Email erwartet. Wortspiele helfen hier nicht. Sagen Sie klar und knackig, worum es in Ihrer Email geht. Vermeiden Sie nichtssagende Nummerierungen – „Newsletter Nr. 15“ – oder Ankündigungen, die wie bloße Werbepost – „Einmaliges Angebot“ – klingen. Haben Sie tatsächlich ein einmaliges Angebot, formulieren Sie konkret, worum es sich handelt. Konzentriert sich der Inhalt Ihrer Mail auf Informationen, dann empfehlen wir Fassungen wie „Lernen Sie, wie man eine erfolgreiche Betreffzeile textet“. Der Empfänger muss allein durch den Betreff verstehen, aus welchem Grund er die Mail lesen sollte. Welchen Vorteil hat er davon? Beantworten Sie genau das in der Betreffzeile – und zwar mit maximal 40 Zeichen, damit auch alles angezeigt wird.

#Newsletter-Tipp: Formulieren Sie den #Betreff sachlich, konkret und spannend. #EmailMarketing Klick um zu Tweeten

Bleiben Sie beim Texten der Betreffzeile konservativ. Vermeiden Sie Großschreibung ganzer Wörter oder Anhäufung von Ausrufezeichen und anderen Sonderzeichen. Besonders letzteres sorgt dafür, dass die Nachricht schneller im Spam-Ordner landet. Halten Sie die Betreffzeile auch grafisch schlicht, das wirkt seriöser. Beobachten Sie doch einmal Ihr eigenes Nutzungsverhalten, wenn Sie Newsletter im Postkasten finden! Noch mehr Anregungen für das Texten der Betreffzeile finden Sie in diesem Beitrag von impulse.de oder in einer Studie des Newsletter-Anbieters Mailchimp.

Achten Sie unbedingt auch auf die Absender-Adresse Ihres Newsletters. Neben der Betreffzeile fällt der Absender dem Leser sofort ins Auge. Nutzen Sie Namen realer Personen. einer Abteilung Ihres Unternehmens oder Ihren Firmennamen. Das schafft Vertrauen und gibt dem Leser die Möglichkeit zu antworten. Vermeiden sollten Sie no-reply-Adressen. Diese unterbinden nicht nur den Dialog mit Ihrem Abonnenten, sondern landen auch schneller im Spam, wie inxmail.de erklärt. Setzen Sie also lieber auf Transparenz und bleiben Sie persönlich.

Der Einstieg – Preheader, Headergraphik und Ansprache

Es ist gelungen: Ihr Newsletter-Abonnent hat die E-Mail geöffnet. Der oberste Bereich – der Preheader – fällt anschließend zuerst ins Auge. In einigen Email-Programmen wird er bereits in der Vorschau angezeigt, wodurch er ebenfalls die Öffnungsrate des Newsletter beeinflusst. Texten Sie deshalb den Preheader genauso sorgfältig wie den Betreff. Wecken Sie gezielt Interesse oder platzieren einen Call-to-Action, wie „Erfahren Sie mehr…“. Der Preheader – und auch der folgende Fließtext – muss unbedingt mit der Ankündigung der Betreffzeile korrespondieren. Ihre Leser springen wieder ab, wenn Sie den Newsletter in einer bestimmten Erwartung öffnen, dann aber enttäuscht werden, weil sich der folgende Text mit einer anderen Thematik beschäftigt.

Newsletter-Erstellung - unsere Tipps für SieKombinieren Sie Wort und Bild, in dem Sie auf die 50 bis 100 Zeichen des Preheaders eine aussagekräftige Header-Graphik folgen lassen. Sie sollte einen Wiedererkennungseffekt kreieren, zu Ihrem Branding und zum Design Ihres E-Mail-Marketing-Konzepts passen. Die Bildsprache Ihres Newsletter sollte grundsätzlich mit den Inhalten übereinstimmen. Fotos, Graphik und Design unterstützen die Botschaft Ihrer E-Mail, lenken den Blick des Lesers, veranschaulichen Sachverhalte und etablieren Ihre Marke im Gedächtnis des Kunden.

Zu guter Letzt: Ansprache nicht vergessen! Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Leser personalisiert adressieren. Der eigene Name hat eine nicht zu unterschätzende Wirkung. Jeder Nutzer ist grundsätzlich erst einmal aufgeschlossener, wenn der direkt angesprochen wird.

Der Hauptteil – Newsletter-Artikel, Leistung und Call-to-Action

Die Komposition des Newsletter-Artikels wird wie jeder überzeugende Webtext aufgebaut: Das stärkste Argument nach vorn! So fesseln Sie die Aufmerksamkeit des Lesers. Außerdem ist es ja auch genau das Thema oder die Ankündigung, weshalb der Abonnent überhaupt bis hier her gekommen ist. Strukturieren Sie Ihren Newsletter übersichtlich. Zwischenüberschriften und auch Fettungen helfen, sich zu orientieren.

Newsletter müssen auch auf Mobilgeräten zu lesen seinDer Inhalt Ihrer elektronischen Post muss immer den Bedürfnissen und Interessen der Kunden entsprechen. Ihre Leser wollen etwas lesen, was ihnen hilft und sie weiterbringt. Sprechen Sie also weniger über sich, sondern wählen Sie ein Thema das wertvoll für Ihr Publikum ist. Schaffen Sie auch im Newsletter Mehrwert für Ihre Zielgruppe. Verweisen Sie eher ergänzend auf die Leistungen und Produkte, mit denen Ihr Unternehmen den Kunden unterstützen und beraten kann. Zu umfangreich sollte der Newsletter-Artikel nicht ausfallen. Wie bei der Betreffzeile gilt auch hier: kurz, knackig, sachlich.

Bieten Sie Ihren #Newsletter-Lesern #Mehrwert. Schreiben Sie nicht nur über sich selbst! Klick um zu Tweeten

Zum Schluss: Bieten Sie den Lesern einen Bonus. Einen exklusiven Vorteil, nur für Ihre Newsletterkunden. Sei es ein besonderes Angebot, ein Rabatt oder ein gratis E-Book. So behalten die Abonnenten Ihre Firma in guter Erinnerung und fühlen sich vielleicht sogar bevorzugt behandelt. Platzieren Sie hier einen Call-to-Action (CTA) und fordern Sie Ihre Kundschaft zur Interaktion auf. Die Gestaltung eines guten CTA ist aufwendig und es muss ausgiebig getestet werden – am besten mit einem A/B-Test – was bei Ihrer Zielgruppe ankommt.

Geben Sie Ihren Lesern im Newsletter die Möglichkeit, sich weiter zu informieren oder ein Angebot anzunehmen. Leiten Sie den Abonnenten durch Links oder Buttons auf eine zum Newsletter passende Landingpage. Das kann eine Infoseite oder eine separate Seite für Ihr Angebot sein. In jedem Fall: Die Landingpage soll mit dem Look and Feel der E-Mail harmonieren, damit sich der Nutzer, der gerade vom Newsletter kommt, sofort zurechtfindet. Damit steigt die Chance, dass er tatsächlich Ihr Angebot annimmt.

Der Abschluss – Footer, Impressum und Co.

Ihre Leser sollen Ihren Newsletter mit einem guten Gefühl verlassen. Wählen Sie einen positiv formulierten Ausklang. Hier können Sie Ihre Leser auch um Feedback bitten und ausdrücklich Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme angeben. Setzen Sie auch beim E-Mail-Marketing auf Dialoge und nicht auf einseitige Kommunikation. Bieten Sie Ihren Kunden ein offenes Ohr für Fragen und Wünsche. Das schafft Vertrauen.

Neben der Angabe des Impressums gehört schließlich in jeden Footer eines guten Newsletters auch die Option, die elektronische Post mühelos abzubestellen. Auch wenn sich ein Kunde entscheidet, die E-Mail abzubestellen: machen Sie es ihm leicht. Platzieren Sie am Ende des Newsletters einen entsprechenden Link. Sie verlieren zwar einen Leser, aber verärgern diesen nicht.

Fazit

Ein guter Newsletter braucht Zeit und ist aufwendig. Jedes Design-, Text- und Gestaltungselement muss sorgfältig durchdacht und erstellt werden. Immer mit der Zielgruppe, deren Erwartungen und Interessen im Blick. Aber E-Mail-Marketing lohnt sich. Pflegen Sie Ihre Newsletter-Abonnenten und investieren Sie in die Kundenbindung. Schließlich warten Ihre Leser auf Ihre Post und wollen von Ihnen informiert werden. Sorgen Sie dafür, dass Sie weiterhin von Ihrer Marke, Ihren Produkten oder Dienstleistungen überzeugt sind.

In unserer Infographik haben wir die einzelnen Bausteine eines gelungenen Newsletters für Sie zusammengefasst. Mit einem Klick auf das Bild öffnen Sie die Graphik.

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